Montag, 9. Juli 2007

über die Liebe

Unbeschreiblich

Liebe, kann man sie beschreiben

mit des Dichters Wortes-Kraft,

welcher Ausdruck stark genug für Sehnsuchtsmacht,

für Abschied und dem Treuebleiben?

Gefühle rasen - oder bleiben trauernd stumm,

sind nur für dich ein einziges Erleben,

du kannst in Worten sie nicht weitergeben-

drum leg´ die Feder hin. Frag nicht warum!

Samstag, 7. Juli 2007

Gefühle

Unausgesprochene Liebe

War ´s die Berührung jener zarten Hand,

die Schmetterlingsflügel gleich mir meine Wange streifte?

War ´s der gefühlte Überschwang,

der seit der Maienzeit in meinem Herzen reifte?

Was ist es, was mich nächstens quält,

wenn deine Nähe, deine Gegenwart mir fehlt?

Welch Fragen mir mein Herz auch stellen mag:

ohn´ dich ist Unruh´, Leere, Tag für Tag.

Du nahmst mir jenes Wohlgefühl der Ruh´,

hast meine Seele aufgewühlt

und lässt kein anderes Gefühl in mir

als Sehnsucht zu!

Gestände ich dir meine Liebe ein,

welch Hölle müsste ich durchschreiten,

und welche qualvoll Seelenpein

würd´ mir ein NEIN von dir bereiten!

Donnerstag, 5. Juli 2007

über den Kopf

So ist das mit dem Kopf….

Ob man es drehe oder wende,

ob man von vorn, von hinten misst,

der Kopf ist stets an einem Ende,

weil das so eingerichtet ist.

In ihm entsteht Gedankenfülle,

die ungeordnet – wie ´s uns scheint-

verborgen wird in einer Hülle,

die durch und durch ist eingebeint.

Und das ist gut, denn Menschen gehen

oft mit dem Kopf durch eine Wand,

es könnten Schäden sonst entstehen

am Hirn und damit am Verstand.

Man zweifelt manchmal, ob es nützt,

denn leider zeigt sich die Tendenz,

dass dies wohl auch nicht immer schützt

vorm Wahn des homo sapiens!

Auch kommt es hin und wieder vor,

was manchmal nicht verwunderlich,

dass mancher Mensch den Kopf verlor,

da liess er ihn dann wohl im Stich.

„Kopf hoch“, sagt jemand so dahin,

wenn Trost und Zuspruch sind gefragt.

Doch das ergibt nur einen Sinn,

wenn man denselbigen noch hat.

Manch einer gibt sich sehr bescheiden;

wohl, weil man bei ihm merken kann:

er braucht den Kopf zum Haareschneiden,

viel drin ist nicht – und nicht viel dran.

Schön ist, dass so ein Kritikus

wie ich - dies schreibt ganz ungestört,

weil ich doch davon ausgeh´n muss,

dass keine Sau je auf mich hört!

Mittwoch, 4. Juli 2007

kein Thema

Rum – rum

Das Wörtchen Rum,ob gross, ob klein geschrieben,

berührt den Mensch, mit allen seinen Trieben.

Rumkugeln mag das Schleckermaul,

rumhängen tut man manchmal faul.

Rumtreiber ist, wer oft unstet,

von einem Ort zum andern geht.

Rumkriegen ist die Fähigkeit,

das jemand tut, wozu er nicht bereit.

Rumtollen sieht man oft bei Hunden

und Pärchen in den blauen Stunden!

Rumfässer braucht die Sherry –Reife,

rumstochern kann man in der Pfeife.

Rum selbst hilft oft bei schlechtem Wetter

und bei Verdauung allzu fetter

Speisen, welche unverträglich:

als Medizin, drei Pinnchen täglich.

Rum, gross, rum, klein, hilft dem Poet,

wenn ihm –wie heut`- der Stoff ausgeht.

Dienstag, 3. Juli 2007

Nur Vorteile

Böse, böse Geschichte

Presse: Frau Gesundheitsministerin, gerade ist ein Kompromiss in der Gesundheitsreform erzielt worden, schon ist etwas Neues im Gespräch….

Ulla S.: Genau, wir müssen den fortschrittlichen Ideen folgen.

Presse: Welchen denn?

Ulla S.: Wir haben soeben Erkenntnisse aus Gross Britannien gewonnen..

Presse: Mmh???????

Ulla S.: Ja, da staunen Sie! In GB geht man ganz neue Wege in Sachen Gesundheit,

wir müssen wieder auf den Staat zurückgreifen!

Presse: Warum das denn? Gerade in GB ist das Gesundheitswesen desolat!!!

Ulla S.: Aber bezahlbar… im übrigen greifen jetzt die neuen Ideen!

Presse: Welche??

Ulla S.: Sehen Sie, bei uns sind die heimischen Mediziner unterbezahlt, gestresst und die Krankenhäuser schreiben rote Zahlen. Unsere Ärzte wandern aus, das hat Vorteile, wie Sie bald erkennen..

Presse: Hä?????

Ulla S.: Wir können sie so durch Ärzte aus Billiglohnländern ersetzen… in GB z.B. greift man auf Palästinenser, Inder, Iraner oder Jordanier zurück. Das hat zwei wesentliche Vorteile: 1.man spart die Altersversorgung, 2. die Krankenhäuser werden durch ein spezielles Marketing immer gut ausgelastet. Ich habe zwischenzeitlich mit dem Iran und Ländern wie Pakistan aber auch mit Syrien entsprechende Kontakte aufgenommen .

Presse: Aber das sind doch Länder mit hohem Terroristen-Potenzial, das verstehe wer will!!

Ulla S.: Ja, das ist doch der Trick…..Ärzte als Selbstmordattentäter.. genial!

Sie sparen die Altersversorgung ganz naturgemäss. Und durch die Nagelbomben gibt es immer einen Haufen Verletzte, die Krankenhäuser stehen vor einer hohen Auslastung! Eine BOMBENIDEE….

Die Pressekonferenz wurde unter Tumulten abgebrochen, worauf Ulla S. den Rücktritt

aller Patienten forderte!

Montag, 2. Juli 2007

alle tun es.....

Doping

Spitzensport – allein das Wort

jagt mir übern Rücken Schauer,

es ist wohl mehr Spritzensport,

dieser Ausdruck trifft ´s genauer!

Sucht im Sport ihr Ideale,

werdet ihr euch schnell vergreifen,

da wo ´s Sportgerät Pedale

hat und zwei ziemlich dünne Reifen.

Wenn erst so viel Geld im Spiele,

ist Versuchung nicht mehr klein,

und so zeigt sich auch das viele

werden zum Charakterschwein.

Um nicht hinterher zu hetzen,

was der Kasse nicht bekommt,

kann man Regeln auch verletzen,

und das tut man denn auch prompt!

Wenn man in den Bergen schwächelt,

vor Erschöpfung nicht mehr kann,

wie beim Hund die Zunge hechelt,

schliesst man an den Tropf sich an.

Tags danach, der Sieger strahlt,

er ist wieder froh gestimmt,

wenn er öffentlich dann prahlt:

„die Chemie der Mannschaft stimmt!“

Was soll man sich dabei denken?

Fragt mit Recht der Pessimist,

kann man sich Kontrollen schenken,

weil hier jeder EPOIST?

Ob Aktiver, Funktionär,

jeder schweigt, behält sein Wissen

und es fragt am Ende wer

hat hier wen denn nun besch……..

Helden wart ihr – für uns alle

Radsportgötter – hochverehrt,

Dreck seid ihr- im Dopingfalle,

den man schnell zusammen kehrt!

Sonntag, 1. Juli 2007

Lieblingsplatz

Platz der Erinnerungen

Wind umschmeichelt sanft dein Haar,

wehrt der Sonne wärmend Macht,

Luft die herrlich duftend klar

wogt Lavendelblüten Pracht.

Du sitzt friedlich da. Gedanken

wandern hier hin und nach dort,

überwinden alle Schranken,

weilen kurz an jenem Ort.

Glücklich bist du da gewesen.

Hälst für kurze Zeiten inne,

hast das Schöne nicht vergessen,

geniesst ´s noch einmal – nur im Sinne.

Augenlider fallen zu

hinter denen Träume warten.

Vogelsang – sonst nichts als Ruh:

schön der Platz in deinem Garten!